Michael Schulte ließ sich mit den Moderatoren Linda Zervakis und Elton im Konfetti-Regen feiern

voXXclub sorgten für Stimmung im Saal, erreichten aber nur den fünften Platz

Sie schafften es auch nicht nach Lissabon: Ryk, Natia Todua, Ivy Quainoo, Xavier Darcy ARD©0

Mit dem gefühlvollen Song „You Let Me Walk Alone“ löste Michael Schulte das Ticket nach Lissabon

Michael Schulte fährt für Deutschland nach Lissabon – ESC-Vorentscheid gewinnt das Quotenduell gegen die „Goldene Kamera“


22. FEBRUAR, 20.15 UHR – ARD

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich der ESC-Vorentscheid im Ersten und die zeitgleich laufende Verleihung der „Goldenen Kamera“ am Donnerstagabend: Mit 3,17 Millionen Fernsehzuschauern lag die Musikshow knapp vor der mit vielen hochkarätigen Stars besetzten Gala im ZDF. Vor allem bei den Jungen hatte „Unser Lied für Lissabon“ klar die Nase vorn. Bei den 14- bis 49-Jährigen fuhren NDR und ARD trotz der starken Konkurrenz gute 8,5 Prozent Marktanteil ein. Der Sieger der Ausscheidungsshow für den Eurovision Song Contest 2018 in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon heißt Michael Schulte. Mit seinem Song „You Let Me Walk Alone“ gewann er deutlich gegen Xavier Darcy, Ryk, Ivy Quainoo, voXXclub und Natia Todua. Die TV-Zuschauerinnen und -zuschauer, ein 100-köpfiges Eurovisions-Panel sowie eine international besetzte Experten-Jury hatten bei der Wahl gleiches Stimmrecht. Durch die Show aus dem Studio Adlershof in Berlin führten Linda Zervakis und Elton. Produziert wurde der deutsche Vorentscheid vom Event-Spezialisten Kimmig Entertainment.


So nordisch unterkühlt der rotgelockte Sänger auch wirkte, er trug an diesem Abend den emotionalsten aller sechs Vorentscheid-Songs vor. Das von ihm mitgeschriebene Lied „You Let Me Walk Alone“ widmete er seinem verstorbenen Vater. Sowohl die 20-köpfige internationale Experten-Jury als auch das 100-köpfige Eurovisions-Panel und die Zuschauer gaben dem Kandidaten dafür die Höchstpunktzahl – jeweils zwölf Punkte für Michael. Die anderen Kandidaten – Xavier Darcy, Ryk, Ivy Quainoo, voXXclub und Natia Todua – steckte Michael Schulte an diesem Abend locker in die Tasche, obwohl kein Ausfall dabei war. Alle Teilnehmer waren gute Sänger und alle waren sie vollkommen unterschiedlich – von moderner Volksmusik bis Rockballade war bei „Unser Lied für Lissabon“ alles vertreten. 


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In der Kategorie „Beste Drama-Serie“ hat sich die Jury für das bildstarke „Babylon Berlin“ entschieden

Die viel beachteten Politiker-Interviews im „heute-journal“ gaben den Ausschlag für Marietta Slomka

In der Kategorie „Beste Unterhaltung Primetime“ jubelte das Team von „The Voice of Germany“

Thomas Gottschalk hat den „Ehrenpreis der Stifter“ erhalten

Deutscher Fernsehpreis 2018: Ehrenpreis der Stifter für Thomas Gottschalk – Im fiktionalen Fernsehen war 2017 das „Jahr der Serien“


26. JANUAR 2018, KÖLN

Die herausragenden Leistungen des deutschen Fernsehjahres 2017 wurden am 26. Januar in Köln ausgezeichnet. Am gleichen Tag hatte die 14-köpfige Fachjury unter dem Vorsitz von „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens in 23 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis wurde zum 19. Mal verliehen. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Thomas Gottschalk. Darüber hinaus wurden Förderpreise an die Newcomer Fabian Köster, Comedian, sowie Louis Klamroth, Journalist und Moderator, vergeben. Barbara Schöneberger hat die wichtigste Auszeichnung der deutschen TV-Landschaft moderiert. Unterstützt wurde sie dabei von prominenten Kollegen, die die Preisträger in den insgesamt 24 Kategorien verkündeten. Die Federführung lag turnusgemäß bei SAT.1, Kimmig Entertainment hat die Gala zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises produziert.

Im fiktionalen Fernsehen war 2017 das „Jahr der Serien“. Hier lag die besondere Herausforderung im horizontalen Erzählen von großen Stoffen, und das ist den Kreativen nicht nur bei der Ausnahmeproduktion „Babylon Berlin“ meisterlich gelungen. In der Unterhaltung präsentierten sich klassische Formate und Protagonisten in Höchstform. „The Voice of Germany“, „Kitchen Impossible“ und „extra 3“ haben sich konsequent und sehr überzeugend weiterentwickelt. In der Information waren die großen politischen Themen prägend. Im Wettbewerb der starken Journalistinnen gewann Marietta Slomka mit ihren viel beachteten Politiker-Interviews im „heute-journal“.


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